Grundlagen Wirkungen Indikationen Zusammensetzung Dosierung Nebenwirkungen/Kontraindikationen Hinweise
GRUNDLAGEN
Im gleichen Ausmaß, in dem unsere Gesellschaft altert, werden auch Gedächtnisprobleme häufiger. Sei es durch Stress oder durch höhere Erwartungen, die wir oder andere an uns stellen – immer mehr Menschen werden sich dieser Problematik bewusst. Aus gutem Grund: Gedächtnisstörungen und präsenile Demenz beeinflussen alle Aspekte des Lebens und nicht nur den Einzelnen. Die Belastungen wirken sich auf die ganze Gesellschaft aus. Allein in den USA betragen die jährlichen geschätzten Kosten rund 100 Milliarden Dollar.
Je älter ein Mensch wird, desto inaktiver werden seine Gehirnzellen. Was früher leicht war, wird zunehmend mühsamer. Schätzungen zufolge leidet etwa die Hälfte der über 50jährigen an Gedächtnisstörungen, von einfacher Vergesslichkeit bis zu schweren Formen von Morbus Alzheimer.
Ginkozin®, eine Mischung aus zwei potenten Extrakten: Ginkgo biloba, eine der ältesten auf der Welt vorkommenden Pflanzen und Huperzin A, das aus dem Moos Huperzia serrata gewonnen wird, könnte allerdings die Antwort auf diese Probleme sein. Beide Mittel werden seit Jahrtausenden in China verwendet und vor allem mit Huperzin A wurden bei großen klinischen Studien sehr gute Erfolge bei Gedächtnisstörungen und Morbus Alzheimer erzielt. Sogar das angesehene medizinische Fachblatt «Journal of the American Medical Association» berichtete über diese Untersuchungen.
WIRKUNGEN
Ginkgo biloba: Ginkgo biloba, ein Extrakt aus den Blättern des Ginkgo-Baumes, der vor allem im Süden und Osten der Vereinigten Staaten und in China vorkommt, hat antioxidative Eigenschaften und schützt damit Nervenzellen. Die aktiven Komponenten hemmen den sogenannten Platelet Activating Factor (PAF), der bewirkt, dass sich Blutplättchen zusammenklumpen. Ein Übermaß an PAF schädigt Nervenzellen und beeinträchtigt den Blutfluss zum Zentralnervensystem. Ginkgo biloba reguliert auch den Tonus und die Elastizität der Blutgefäße positiv, was wiederum eine bessere Zirkulation sowohl in den großen als auch in den Mikrogefäßen bewirkt.
Huperzin A: Huperzin A, ein Alkaloid aus Huperzia serrata (ein Moos, das in den kühlen Bergregionen Chinas wächst) wird in China seit Jahrtausenden zur Verbesserung der Gedächtnisleistung, Aufmerksamkeit und Konzentration verwendet. Die molekulare Struktur von Huperzin A (HupA) ist gut erforscht. HupA hemmt reversibel die Acetylcholinesterase (AChE), ein Enzym, das Azetylcholin spaltet und abbaut. Azetylcholin ist der Botenstoff im Gehirn für die Gedächtnisfunktionen und ist wichtig für unsere Konzentrations- und Aufmerksamkeitsfähigkeiten. AChEMoleküle bauen normalerweise überschüssiges Azetylcholin ab und halten so ein Gleichgewicht. Im Alter, bei Stress und durch toxische Einflüsse werden die Azetylcholinspiegel aber geringer und das empfindliche Gleichgewicht wird gestört – es kommt zu Mangelerscheinungen, die sich auf unsere kognitiven Fähigkeiten auswirken.
INDIKATIONEN
Gedächtnisstörungen: Bei klinischen und experimentellen Studien zeigte Huperzin A bei den Testpersonen eine deutliche Verbesserung der Gedächtnisleistungen, eine Steigerung der Konzentrationsfähigkeit und der Aufmerksamkeitsspannen. Die Probanden konnten ihre Gedanken besser fokussieren und berichteten über eine bessere mentale Verfassung.
Morbus Alzheimer: Bei Morbus Alzheimer, einer Krankheit, die mit extremem Gedächtnisverlust und präseniler Demenz einhergeht, findet man als wichtigste neurochemische Veränderung sowohl einen ausgeprägten Mangel an Azetylcholin als auch eine verminderte Synthese. Durch Hemmung von AChE kann die Symptomatik hintangehalten werden, da der Abbau des Botenstoffes verlangsamt wird.
HupA wirkt dahingehend, dass es sich an das Azetylcholinmolekül anlagert und zwar an der Stelle, an der normalerweise AChE angreifen würde. Seine Halbwertszeit ist länger als die von AChE und macht es damit wirkungslos. Azetylcholin bleibt länger intakt und kann somit auch länger wirken.
Bei der Behandlung von Morbus Alzheimer zeigten sich vielversprechende Resultate, wobei manche Forscher glauben, dass HupA besser wirkt und sicherer ist als alle Medikamente, die bisher auf dem Markt sind. Nicht zuletzt hält auch der therapeutische Effekt länger an als bei anderen Medikamenten.
Depressionen: Erste Studien zeigten bei älteren, depressiv verstimmten Menschen, die auf herkömmliche Antidepressiva nicht ansprachen, gute Erfolge.
Herz-Kreislaufsystem/Gehirn: Durch seine plättchenhemmende Wirkung macht Ginkgo das Blut sozusagen «flüssiger» und verbessert die Zirkulation. Dies gilt sowohl für Arterien als auch für Venen. Im Gehirn werden durch die verbesserten Fließeigenschaften die Nervenzellen geschützt, was sich bei Schlaganfallpatienten positiv auswirken kann.
Tinnitus/Schwindel: Ginkgo biloba wirkt, ebenfalls aufgrund seiner plättchenhemmenden Wirkung positiv auf diese sehr störenden und die Lebensqualität einschränkenden Symptome. Dies konnte bei doppelblinden Studien gezeigt werden.
Vorbeugung: Ginkozin® kann auch vorbeugend von gesunden Leuten eingenommen werden. Gerade Menschen der Baby-Boomer-Generation, die jetzt um die sechzig Jahre alt sind, bei denen sich erste, fallweise auftretende Vergesslichkeitsanzeichen bemerkbar machen, können es als sicheren und wirksamen «Gedächtnisturbo» einsetzen.
Huperzin A ist gewissermaßen die erste Verteidigungslinie für die Nervenzellen. Sein Wirkmechanismus unterscheidet sich grundlegend von anderen natürlichen Substanzen, die die Gehirnfunktionen unterstützen. Es wirkt direkt an der Stelle der Botenstoffübertragung und hilft, ausreichende Mengen von Azetylcholin bereitzustellen. Ginkgo biloba hingegen spielt die Rolle des «supporting actors» und ist durch seine antioxidativen und schützenden Eigenschaften eine gute Unterstützung und Ergänzung. In Ginkozin® sind beide Substanzen im optimalen Verhältnis zueinander vereint und verstärken einander so gegenseitig in ihrer Wirksamkeit.
ZUSAMMENSETZUNG
Eine Kapsel enthält 100 mg Ginkgo biloba und 100 mcg Huperzin A in reiner pharmazeutischer Qualität in einer hypoallergenen Reisstärke-Basis.
DOSIERUNG
Im Normalfall täglich 1 Kapsel mit reichlich Flüssigkeit einnehmen.
NEBENWIRKUNGEN/KONTRAINDIKATIONEN
Bezüglich der Einzelsubstanzen zeigt Ginkgo biloba praktisch keine ernsten Nebenwirkungen. Selten kommt es zum Auftreten von leichten Kopfschmerzen und Magenbeschwerden, die allerdings nur ein bis zwei Tage anhalten. Bisher sind keine Gegenanzeigen zur Einnahme bekannt.
Huperzin A ist ebenfalls sehr sicher und gut verträglich. Schwangere und stillende Frauen sowie Personen mit Bluthochdruck und pulmonalen Problemen aufgrund einer übermäßigen Bronchialsekretion sollten Huperzin A aber nicht einnehmen.
HINWEISE
Bisher konnte bei allen Studien gezeigt werden, dass Ginkozin® äußerst sicher und gut verträglich ist. Herz-Kreislaufprobleme bei älteren Menschen können aber Ausdruck einer ernsten Grunderkrankung sein, daher sollte vor einer Selbstmedikation (auch bei gesunden Leuten) eine kompetente und professionelle Beratung in Anspruch genommen werden.
Dieses Produkt erhalten Sie in Apotheken oder über die Firma Pharmatrans.
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