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Co Q10®
Ist an vielen lebenswichtigen Umwandlungen in den Zellen beteiligt und wirkt als kraftvoller Radikalfänger, wodurch es die Zellen vor oxidativen Schäden schützt.  
Grundlagen
Wirkungen
Indikationen
Zusammensetzung
Dosierung
Nebenwirkungen/Kontraindikationen
Hinweise

GRUNDLAGEN

Co-Enzym Q10 ist auch unter dem Namen Ubiquinon bekannt. Der Name spielt auf das «ubiquitäre» Vorkommen im menschlichen Organismus an, was bereits dessen besondere Bedeutung im Zellstoffwechsel belegt. Es ist an vielen lebenswichtigen chemischen Umwandlungen in den Zellen beteiligt, unter anderem an der Bildung von Adenosintriphosphat (ATP), dem Energiespeicher der Zellen.

Co-Enzym Q10 wird in der Leber gebildet sowie auch durch die Nahrung aufgenommen. Es ist vor allem in Rindfleisch, Huhn, Schaf, Lamm, Fisch und Eiern zu finden. Mit zunehmendem Alter stellt der Organismus Co-Enzym Q10 nicht mehr in ausreichenden Mengen her. Dadurch entsteht mit der Zeit ein Mangel im Körper, der vor allem für Herzerkrankungen verantwortlich ist.

Obwohl der verminderte Gehalt an Co-Enzym Q10 im Blut auch durch eine spezielle Nahrungsaufnahme kompensiert werden kann, sind die notwendigen Nahrungsmittel, wie etwa Muskelfleisch vom Rind, Rinderherzen oder Eier, unglücklicherweise auch mit der gleichzeitig vermehrten Aufnahme von Cholesterin und gesättigten Fettsäuren verbunden.

Co-Enzym Q10 wirkt als Antioxidans im Zellbereich besser als das bekanntere Vitamin E und ist das wichtigste aller bekannten Co-Enzyme. Es ist in der Zellmembran der Mitochondrien zu finden und dort für die Bildung lebensnotwendiger Enzyme sowie des Energiespeichers ATP (Adenosintriphosphat) zuständig. Alle Körperzellen, besonders aber die Muskelzellen und hier wiederum vor allem der Herzmuskel mit seiner Dauerbeanspruchung, sind auf eine stetige Kraftstoffversorgung angewiesen. Als wichtiges letztes Glied dieser Energiefreisetzung fungiert meist die Spaltung energiereicher Phosphatbindungen wie im ATP. Eine Störung der ATP-Bildung macht sich somit in allen Zellen in einer Beeinträchtigung ihrer natürlichen Funktion bemerkbar. Den größten Energiebedarf haben jedoch die Muskelzellen, weshalb diese auch am meisten Co-Enzym Q10 enthalten.

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WIRKUNGEN

Zahlreiche Untersuchungen beschäftigten sich mit den vielfältigen günstigen Effekten von Co-Enzym Q10. Als Beispiel sei verbesserte körperliche Belastbarkeit sowohl bei Sportlern als auch bei chronisch Kranken (z.B. mit Blutarmut) genannt.

Ein anderer wichtiger Studienbereich waren Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, wobei das Co-Enzym sowohl bei Durchblutungsstörungen des Herzens als auch bei Herzschwäche anderer Ursache die Herzleistung bessern konnte und auch eine ökonomischere Arbeit des Herzens ermöglichte, was sich unter anderem auch in einer Senkung eines allenfalls erhöhten Blutdrucks zeigte.

Positive Auswirkungen fanden sich auch auf die Spermienqualität und auf diverse Zellen der Immunabwehr. Der Schutz vor freien Radikalen, die vermehrt im Zuge von Infekten und entzündlichen Erkrankungen sowie unter der Belastung mit Schadstoffen entstehen, eröffnet ein weiteres Anwendungsfeld, das bis hin zur Verlangsamung des Alterungsprozesses reichen könnte. Nicht zuletzt seien auch positive Wirkungen auf den Fett- und Zuckerstoffwechsel hervorgehoben.

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INDIKATIONEN

Aus den beschriebenen Wirkungen sowie den vielfältigen Funktionen, bei denen Zellen Energie benötigen bzw. verbrauchen, ergeben sich die wichtigsten Indikationen:

Allgemeinbefinden/Anti-Aging: Ganz allgemein führt Co-Enzym Q10 zu gesteigerter Leistungsfähigkeit und verbessertem körperlichen Befinden. Die Co-Enzym Q10-Spiegel sinken mit zunehmendem Alter ab und dies könnte eine der vielen Ursachen für Altern sein. Viele Zellfunktionen sind bei Co-Enzym Q10-Mangel beeinträchtigt und vor allem zellschädigende freie Radikale können schlechter bekämpft werden. Zumindest im Tierexperiment konnte die Lebenserwartung (von Mäusen) durch Gabe von Co-Enzym Q10 verlängert werden.

Herzkreislaufsystem: Nachgewiesenermaßen ist ein Mangel an Co-Enzym Q10 für das Entstehen von verschiedenen Herz- Kreislauferkrankungen verantwortlich. Studien zeigten, dass bei Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße (dadurch wird Angina pectoris verursacht) die Gabe von Co-Enzym Q10 positiv wirkt. Auch bei Zuständen nach Herzinfarkt, bei chronischer kardialer Dekompensation, bei Herzleistungsschwächen aufgrund von Klappenfehlern und bei Herzrhythmusstörungen besteht eine Indikation zur Gabe von Co-Enzym Q10. Bei allen diesen klinischen Bildern wurde im Rahmen von Studien die Beschwerdesymptomatik gebessert, die Patienten waren wieder leistungsfähiger und ihr Allgemeinbefinden und die Lebensqualität stieg. Auch bei Bluthochdruck – eine wichtige Ursache für viele sekundäre Herzprobleme – wirkt die Gabe von Co-Enzym Q10 positiv.

Immunsystem: Co-Enzym Q10 unterstützt nachweislich das Immunsystem bereits im zellulären Bereich. Forschungen ergaben, dass Co-Enzym Q10 die Bildung von Abwehrzellen, die im Thymus gebildet werden, unterstützt. Diese T-Zellen vermitteln die sogenannte zelluläre Immunantwort und sind als Killer-Lymphozyten befähigt, körperfremde Zellen zu zerstören. Außerdem kann Co-Enzym Q10 der Rückbildung des Thymus, die normalerweise beim Erwachsenen zu beobachten ist, entgegenwirken.

Chronische Erkrankungen: Bei chronischen Erkrankungen anderer Organe (vom Morbus Alzheimer bis zur Leberzirrhose) könnte Co-Enzym Q10 zumindest als Unterstützung anderer Maßnahmen versucht werden. Auch Störungen des Zucker- und Fettstoffwechsels und chronischen Entzündungen (vor allem des Zahnfleisches) sind weitere Indikationsbereiche.

Als letztes ist noch die unterstützende sportmedizinische Gabe im Leistungssport als etablierte Anwendung zu nennen.

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ZUSAMMENSETZUNG

Eine Kapsel enthält 30, 60, 100 bzw. 200 mg reines Co-Enzym Q10 in mikrokristalliner Zellulose.

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DOSIERUNG

Im Normalfall je nach Alter wie folgt mit reichlich Flüssigkeit einnehmen:

25 – 40 Jahre ab 30 mg/Tag
40 – 60 Jahre ab 60 mg/Tag
ab 60 Jahre ab 120 mg/Tag

Ein idealer Synergieeffekt ergibt sich bei gleichzeitiger Einnahme von Carnitin.

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NEBENWIRKUNGEN/KONTRAINDIKATIONEN

Es wurden keine negativen Nebeneffekte bei der Behandlung mit Co-Enzym Q10 beobachtet. Während das Co-Enzym Q10 keine anderen Substanzen negativ beeinflusst, gibt es eine ganze Reihe von Medikamenten, welche die Konzentration des Co-Enzym Q10 im Körper erheblich reduzieren. Viele cholesterinsenkende Mittel beeinträchtigen die Produktion von Co-Enzym Q10 im Körper. Bei Einnahme dieser Medikamente sollte daher zusätzlich Co-Enzym Q10 eingenommen werden.

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HINWEISE

Generell wird empfohlen, vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsstoffen einen Spezialisten zu konsultieren. Dies gilt insbesondere beim Vorliegen von chronischen Krankheiten und bei regelmäßigem Medikamentenkonsum. Treten unter der Einnahme Beschwerden auf, sollten Sie einen Arzt aufsuchen und ihn über die Einnahme informieren.

Dieses Produkt erhalten Sie in Apotheken oder über die Firma Pharmatrans.

Informationen über Preise und Verpackungsgrössen erhalten Sie hier.

 
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Hersteller:

VitaBasix® by LHP Inc.,
info@vitabasix.com
Änderungen und Irrtum vorbehalten.
Stand Mai 2007

Wichtige Hinweise: Unsere Produkte werden nach GMP (Good Manufacturing Practice) Standard hergestellt. Qualität, Reinheit und Konzentration werden laufend von unabhängigen Testlabors nach FDA (Food and Drug Administration) Richtlinien überprüft. Unsere Produkte sollen als Präventivmaßnahmen bzw. zur Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens verstanden werden. Bei der Verwendung zur Behandlung von Krankheiten empfehlen wir unbedingt die vorherige Konsultation Ihres Arztes.