Grundlagen Wirkungen Indikationen Zusammensetzung Dosierung Nebenwirkungen/Kontraindikationen Hinweise
GRUNDLAGEN
Der Diabetes mellitus mit seinen beiden Erscheinungsbildern vom Typ I und Typ II ist neben Herzinfarkt und Tumorerkrankungen eines der häufigsten Krankheitsbilder der zivilisierten Welt. Ist der Typ I mit seinem ausgesprochenen Insulinmangel vor allem bei Jugendlichen zu finden, stellt der Diabetes mellitus Typ II die bei älteren Patienten häufigste Form dar.
Unterschiedlichste Faktoren wie z.B. Übergewicht, falsche Ernährung aber auch genetische Veranlagung führen dazu, dass die einzelnen Zellen des Körpers nicht mehr auf den körpereigenen Blutzuckerspiegel reagieren. So ist er nicht mehr in der Lage, den Zucker aus dem Blut aufzunehmen und seine Zellen mit diesem wichtigen Nährstoff zu versorgen. Außerdem führt der so erhöhte Blutzuckerspiegel langfristig zu dauerhaften Schäden am Gefäßsystem und an den Organen.
Die ausgewogene Zusammensetzung von Diabetichron® kann dieser Insulinresistenz entgegenwirken und damit die physiologische Regulierung des Zuckerstoffwechsels auch bei Diabetikern unterstützen. Viele ernste Diabetes-Spätfolgen, hervorgerufen durch überhöhte Zuckerspiegel, wie Nervenschäden, Schmerzen, Blindheit, Herzerkrankungen und schnelleres Altern können somit verringert bzw. aufgehalten werden.
Darüber hinaus garantiert die nach chronobiologischen Gesichtspunkten speziell entwickelte Zusammensetzung nicht nur höchste Wirkspiegel, sondern auch das Vorhandensein der jeweiligen notwendigen Substanzen zur richtigen Tageszeit.
WIRKUNGEN
Diabetichron® mit seinen unterschiedlichen, dem jeweiligen Tagesbedarf angepassten Komponenten greift an verschiedenen Stellen in den sehr komplexen Zuckerstoffwechsel ein. Schematisch lassen sich die einzelnen Effekte wie folgt zusammenfassen:
Reduktion des Blutzuckerspiegels: Extrakte wie die des Banabablattes erleichtern einen direkten Übergang des Zuckers aus dem Blut in die Zellen. Durch Kombination mit den Pflanzenextrakten der Bittermelone sowie der Gymnema Sylvestre, die bereits die Aufnahme der Zuckermoleküle aus dem Darm ins Blut reduzieren, wird sowohl eine verminderte Aufnahme und bessere Verwertung des Zuckers als auch eine signifikante Reduzierung des Blutzuckerspiegels erzielt.
Aktivierung des Insulinrezeptors: Speziell beim Diabetes mellitus Typ II spielt die reduzierte Sensibilität des Insulinrezeptors auf den jeweiligen Zielzellen eine besondere pathogene Rolle. Substanzen wie das Vanadiumsulfat sind nachweislich in der Lage, die Funktionsfähigkeit dieser wichtigen Andockstellen für Insulin nachhaltig zu steigern. Des weiteren bewirkt von außen zugeführtes Chrom, speziell in der biologisch aktivsten Form des Chrompolynikotinats, dass die Wirkung von Insulin wesentlich höher ist, sobald es sich einmal an den spezifischen Rezeptor angelagert hat. Zusammen ermöglichen diese Substanzen eine effizientere und gleichzeitig physiologisch korrekte Funktionsweise des Insulinrezeptors.
Fettverbrennung: Häufig geht bei Diabetikern die nicht optimale Nutzung des Blutzuckers mit einer gestörten Verwertung von Fett einher. Hier helfen Nahrungsergänzungen auf Basis von L-Carnitin, die Fettverbrennung zu normalisieren. Des Weiteren führen Enzyme wie Lipasen, Proteasen und Amylasen zu einer besseren Verdauung und Verwertung der Nährstoffe. Unterstützt wird dies u.a. auch durch bestimmte Extrakte des Fenchels oder anderer Pflanzen, die reich an Bioflavonoiden sind.
Antioxidantien: Der permanent zu hohe Blutzuckerspiegel bei Diabetikern führt u.a. dazu, dass sich durch oxidative Prozesse vermehrt freie Radikale bilden. Diese Begleit- und Abbauprodukte vieler metabolischer Prozesse sind hoch reaktiv und zerstören unspezifisch Zellen und Gewebestrukturen. Eine ausreichende antioxidative Behandlung ist daher unerlässlich für eine optimierte Nahrungsergänzung für Diabetiker. Eines der bekanntesten Antioxidantien ist die Alpha-Liponsäure, (ALA), die oft als «universelles Antioxidans» bezeichnet wird, da sie Vitamin C und Co-Enzym Q10, zwei weitere wichtige Antioxidantien, regenerieren kann.
Beim Menschen wird ALA in der Leber und anderen Geweben erzeugt, wo sie als natürlicher Cofaktor von Multi-Enzym-Komplexen, wie z.B. der Pyruvatdehydrogenase, fungiert. ALA spielt eine wichtige Rolle bei mitochondrialen Prozessen, bei denen aus Glukose Energie für den Körper gewonnen wird. Außerdem verbessert ALA die bei diabetischen Neuropathien auftretenden Symptome. Mit dem Alter nimmt jedoch die körpereigene ALA-Produktion ab und man ist auf die Zufuhr über ALA-haltige Nahrungsmittel angewiesen. Leider ist ALA jedoch nur in rotem Fleisch in nennenswerten Mengen enthalten, was eine Ergänzung für viele Menschen notwendig macht.
Abgerundet wird die Zusammensetzung an Antioxidantien in Diabetichron® durch den Zusatz von Vitamin C und E, zwei Substanzen die ebenfalls für ihre antioxidativen Wirkungen bekannt sind.
INDIKATIONEN
Diabetichron® stellt ein neuartiges Nahrungsergänzungsprodukt dar, welches speziell auf die Bedürfnisse von Personen abgestimmt wurde, die an Diabetes mellitus Typ II leiden. Die sorgfältig aufeinander abgestimmte Zusammensetzung sowie die Unterscheidung von Substanzen für den Tag und den Abend garantieren einerseits höchste Wirkspiegel der einzelnen Komponenten und andererseits eine bestmögliche Verträglichkeit.
ZUSAMMENSETZUNG
| AM Tablette (Morgen) |
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Tagesdosis |
mg/100 g |
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| Banaba Extrakt |
24 mg |
1320 |
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| Cr (Cr polynicotinate) |
4 mg |
220 |
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| Gymnema Sylvestre |
300 mg |
16500 |
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| Bittermelone |
150 mg |
8250 |
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| Vitamin C |
250 mg |
13750 |
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| Vanadium |
30 mg |
1650 |
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| N-Acetyl Cystein |
150 mg |
8250 |
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| Vitamin E |
40 mg |
2200 |
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| Fenchel |
75 mg |
4120 |
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| Bioflavonoide |
25 mg |
1375 |
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| Alpha Liponsäure |
100 mg |
5500 |
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| |
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| PM Tablette (Abend) |
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Tagesdosis |
mg/100 g |
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| L-Carnitine |
100 mg |
5500 |
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| Enzymkomplex |
25 mg |
1375 |
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| Biotin |
30 mg |
1650 |
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| Mg (Mg oxide) |
715 mg |
39325 |
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| Alpha Liponsäure |
200 mg |
11000 |
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Zusätzliche Inhaltsstoffe: Dicalciumphosphat, mikrokristalline Zellulose, Stearinsäure, Magnesiumstearat, SiO2
DOSIERUNG
Im Normalfall jeweils 1 Tablette AM (gelb) morgens und 1 Tablette PM (blau) abends mit reichlich Flüssigkeit einnehmen.
NEBENWIRKUNGEN/KONTRAINDIKATIONEN
Nebenwirkungen (Unverträglichkeitsreaktionen wie Übelkeit) treten nur sehr selten auf und sind im Allgemeinen leichter Natur.
HINWEISE
Personen, die insulin- oder glukosesenkende Medikamente einnehmen, sollten während der Einnahme verstärkt ihre Blutzuckerwerte kontrollieren. Für Kinder unerreichbar an einem kühlen, trockenen Ort aufbewahren. Schwangere und stillende Frauen sollten vor der Einnahme ihren Arzt befragen.
Dieses Produkt erhalten Sie in Apotheken oder über die Firma Pharmatrans.
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