DE | EN | ES | FR | IT |




Serotonic®
Durch die ausgewählte Zusammensetzung verschiedener antidepressiv wirkender Substanzen, Vitamine und Spurenelemente werden die Neurotransmitterspiegel im Gehirn ausgeglichen und damit Angst, Unruhe und Gemütsschwankungen bekämpft.  
Grundlagen
Wirkungen
Indikationen
Zusammensetzung
Dosierung
Nebenwirkungen/Kontraindikationen
Hinweise

GRUNDLAGEN

Depressionen, die durch Gefühle der Hoffnungslosigkeit und des Unglücklichseins charakterisiert sind, haben viele Ursachen. Sie können als Reaktion auf Stress, Hormonstörungen, biochemische Imbalancen auftreten und natürlich auch Folge von traumatisierenden Ereignissen sein.

Leichte Depressionen, die schnell wieder vergehen, hat fast jeder schon einmal erlebt. Sie brauchen in den meisten Fällen keine Therapie. Wenn die depressiven Verstimmungen jedoch überhandnehmen und immer wiederkehren, dann müssen sie professionell durch Spezialisten behandelt werden.

In vielen Fällen besteht bei Depressionen eine Störung der biochemisch-hormonellen Vorgänge im Gehirn. In zahlreichen klinischen Studien konnte gezeigt werden, dass ein starker Zusammenhang zwischen depressiven Störungen und bestimmten biochemischen Botenstoffen im Gehirn, den sogenannten Neurotransmittern, besteht. Ist das Verhältnis dieser Botenstoffe wie z.B. Dopamin, Noradrenalin und Serotonin im Gleichgewicht, fühlt man sich wohl.

Tritt eine Störung in diesem Gleichgewicht auf, entsteht z.B. ein Mangel eines dieser Neurotransmitter (z.B. Serotonin) oder eine Überproduktion eines anderen (z.B. Noradrenalin), wird man melancholisch, gereizt, ängstlich, unsicher oder depressiv.

Die in Serotonic® enthaltenen Substanzen dienen dazu, das komplizierte System der Neurotransmitter im Gehirn auszubalancieren und Stimmungsschwankungen zu bekämpfen.

 

nach oben
WIRKUNGEN

Die Zusammenstellung und Dosierung der einzelnen Substanzen in Serotonic® erfolgte aufgrund in zahlreichen Studien ermittelter Richtwerte.

5 HTP (5-Hydroxytryptophan) wird im Körper zu Serotonin umgewandelt und ist eine wichtige Substanz für die normale Gehirn- und Nervenfunktion. Serotonin hat, neben vielen anderen Funktionen, eine wichtige Rolle bei Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Schmerzempfinden, sowie als Entzündungsmediator. Einige Studien über 5 HTP lassen den Schluss zu, dass Depressionen, Angstzustände, Schlaflosigkeit, Migräne und sogar Übergewicht nur verschiedene Symptome derselben Krankheit sind - einem Mangel an dem Neurotransmitter Serotonin (5 HT).

Ein geringer Serotoninspiegel führt zu erhöhtem Impulsivverhalten, Aggressionen, Essstörungen, Depressionen, Alkoholmissbrauch und Suizidanfälligkeit.

DLPA (DL-Phenylalanin) ist eine Mischung aus der essentiellen Aminosäure LPhenylalanin und der spiegelgleichen Form D-Phenylalanin. DLPA (oder die D- oder L-Form alleine) wird schon seit langer Zeit zur Behandlung von Depressionen eingesetzt, aber auch zur Therapie von chronischen Schmerzen und in der Parkinsontherapie.

Phenylalanin ist eine Aminosäure, die als wichtigste Ausgangssubstanz verschiedener Katecholamine (Dopamin, Adrenalin, Noradrenalin) gilt. Außerdem wird DLPA im Gehirn zu Phenylethylamin umgewandelt, einem Botenstoff, der natürlich im Gehirn vorkommt und die Stimmung hebt.

Johanniskraut gehört zu den ältesten bekannten Heilmitteln bei der Behandlung von Depressionen. Hyperizin, der Hauptwirkstoff des Johanniskraut, hat eine stimmungsaufhellende Wirkung, beeinflusst den Gehirnstoffwechsel und spielt bei der Reizübertragung der Nerven eine große Rolle.

Neuere Studien zeigten, dass Johanniskrautextrakte ihre antidepressiven Wirkungen über eine Wiederaufnahmehemmung der Neurotransmitter Serotonin, Noradrenalin und Dopamin entfalten. Den Wirkmechanismus haben auch viele moderne Antidepressiva, allerdings mit häufigen Nebenwirkungen.

Vitamin B6 (Pyridoxin) ist das Schlüsselvitamin bei der Synthese von Aminosäuren und somit notwendig zur Bildung von Proteinen und manchen Hormonen. Vitamin B6 wird vom Körper auch zur Herstellung von Serotonin, Melatonin und Dopamin gebraucht und beeinflusst die Produktion vieler weiterer Neurotransmitter. Pyridoxin ist daher ein essentieller Nahrungsbestandteil, der in der Regulation mentaler Prozesse eine große Rolle spielt und wahrscheinlich auch die Stimmungslage stark beeinflusst. Bei zahlreichen Untersuchungen wurde festgestellt, dass an Depressionen leidende Personen einen signifikanten Vitamin B6-Mangel aufwiesen.

Vitamin B3 (Niacin) wird zur Freisetzung von Energie aus Kohlehydraten benötigt, dabei kommt es auch zur Bildung von Fett. Außerdem reguliert Niacin auch den Cholesterinspiegel. Der Körper erzeugt das notwendige Niacin aus Tryptophan. Bei Mangel an Vitamin B3 benötigt der Körper zuviel Tryptophan, was wiederum einen niedrigen Serotoninspiegel bedingt und mit depressiven Verstimmungen einhergehen kann.

Kalzium ist das im Körper am meisten vorkommende Mineral und kann bis zu zwei Prozent des Körpergewichtes ausmachen. Neben seinen bekannten Aufgaben wie Aufbau von Knochen und Zähnen ist Kalzium auch an der Erzeugung und Freisetzung der Neurotransmitter beteiligt.

Magnesium wird zur Knochen-, Proteinund Fettsäurenbildung benötigt, sowie zur Aktivierung der B-Vitamine, zur Muskelrelaxation und zur Blutgerinnung. Außerdem ist es Grundbaustein für die Bildung von ATP – dem «Treibstoff», der die Zellen erst zum «Laufen» bringt. Viele Hormone brauchen ebenfalls Magnesium zur Ausschüttung.

Magnesium ist außerdem für die Regeneration der Zellen im Körper, die den höchsten Energiebedarf haben, also auch der Gehirnzellen, von entscheidender Bedeutung. Bei Menschen, die am Chronic fatigue Syndrome leiden, einer Erkrankung, die durch starke Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Antriebsschwäche gekennzeichnet ist, zeigten sich häufig niedrige Magnesiumspiegel. Umgekehrt konnten durch Magnesiumverabreichung die Symptome oft gebessert werden. Auch Depressionen gehen häufig mit Magnesiummangel einher.

nach oben
INDIKATIONEN

Serotonic® ist zur Behandlung von depressiven Verstimmungen, Angstgefühlen und Unruhezuständen geeignet. Die Neurotransmitter im Gehirn werden wieder ins Gleichgewicht gebracht, was Stimmungsschwankungen entgegenwirkt. Man fühlt sich vitaler und aktiver und kann auch mit Stress besser umgehen, weil die Grundstimmung positiver wird.

nach oben
ZUSAMMENSETZUNG

Eine Kapsel Serotonic® enthält:
5 HTP 50 mg
L-Phenylalanin 50 mg
Vitamin B6 10 mg
Niacin 10 mg
Niacinamid 35 mg
Johanniskrautextrakt (Hyperizin) 50 mg
Magnesium 50 mg
Kalzium 75 mg

in pharmazeutisch reiner Qualität.

nach oben
DOSIERUNG
Im Normalfall 1 bis 4 Kapseln täglich vor dem Schlafengehen mit reichlich Flüssigkeit einnehmen.
nach oben
NEBENWIRKUNGEN/KONTRAINDIKATIONEN

Bisher sind keine wesentlichen Nebenwirkungen bekannt. In höherer Dosierung können Bestandteile von Johanniskraut die UV-Empfindlichkeit erhöhen, daher sollten Personen mit hellem Hauttyp während der Einnahme intensive Sonnenbestrahlung meiden. Serotonic® darf nicht vor Autofahrten bzw. Arbeiten an Maschinen eingenommen werden.
nach oben
HINWEISE

Schwangere oder stillende Frauen sowie Personen, die unter ständiger ärztlicher Behandlung stehen bzw. regelmäßig Antidepressiva einnehmen, sollten vor der Einnahme ihren Arzt konsultieren. Generell wird vor einer Selbstmedikation abgeraten und auf keinen Fall sollte eine Depression oder auch depressive Verstimmungen ohne vorherige genaue Diagnose durch einen Spezialisten selbst behandelt werden.

Dieses Produkt erhalten Sie in Apotheken oder über die Firma Pharmatrans.

Informationen über Preise und Verpackungsgrössen erhalten Sie hier.

 
nach oben




Hersteller:

VitaBasix® by LHP Inc.,
info@vitabasix.com
Änderungen und Irrtum vorbehalten.
Stand November 2006

Wichtige Hinweise: Unsere Produkte werden nach GMP (Good Manufacturing Practice) Standard hergestellt. Qualität, Reinheit und Konzentration werden laufend von unabhängigen Testlabors nach FDA (Food and Drug Administration) Richtlinien überprüft. Unsere Produkte sollen als Präventivmaßnahmen bzw. zur Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens verstanden werden. Bei der Verwendung zur Behandlung von Krankheiten empfehlen wir unbedingt die vorherige Konsultation Ihres Arztes.