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Omega 3
Omega 3 – mehrfach ungesättigte Fettsäuren aus Fischölen senken die Triglyzeridspiegel und schützen vor Herz-Kreislauferkrankungen.  
Grundlagen
Wirkungen
Indikationen
Zusammensetzung
Dosierung
Nebenwirkungen/Kontraindikationen
Hinweise

GRUNDLAGEN

Bei Fetten können essentielle von nichtessentiellen Fettsäuren unterschieden werden. Die nicht-essentiellen Fettsäuren müssen nicht mit der Nahrung aufgenommen werden, da sie unser Körper aus essentiellen Fettsäuren und anderen Nahrungsbestandteilen, wie Kohlehydraten, selbst produzieren kann.

Die meisten Fette, die wir aufnehmen, sind sogenannte gesättigte, nicht-essentielle Fette. Dazu gehören vor allem tierische Fette. Sie machen unsere Speisen schmackhafter, sind stabile chemische Verbindungen (gesättigt) und können zum Kochen und Backen verwendet werden. Die übermäßige Aufnahme dieser Fette ist allerdings auch für viele unserer Zivilisationserkrankungen mitverantwortlich, wie Atherosklerose, Herzerkrankungen und Fettsucht.

Essentielle Fettsäuren sind sogenannte ungesättigte Fettsäuren. Ungesättigt bedeutet, dass sie eine oder mehrere Doppelbindungen zwischen zwei Kohlenstoffmolekülen haben – sie sind also einfach oder mehrfach ungesättigt. Der Körper kann sie nicht selbst produzieren und sie müssen daher aufgenommen werden. Aufgrund ihrer chemischen Struktur sind sie sehr instabil. Sie müssen frisch konsumiert werden, da sie, einmal extrahiert, nur sehr kurz haltbar sind. Essentielle Fettsäuren werden vom Körper für verschiedenste, zum Teil lebenswichtige, Funktionen gebraucht. Ein Mangel kann zu einer Reihe von Krankheiten führen, wie Morbus Alzheimer, Demenz, Depressionen, Herzerkrankungen, Diabetes, Hyperlipidämien, Allergien, Asthma und Hauterkrankungen.

Zu den wichtigsten essentiellen Fettsäuren gehören DHA-Docosahexaensäure und EPA-Eicosapentaensäure. Obwohl ihre Formel seit Jahren bekannt ist, wusste man nicht viel mehr über DHA und EPA, als dass sie zusammen in Kaltwasserfischen wie Lachsen, Sardinen, Thunfischen, Makrelen und in Algen vorkommen und beide zu den Omega-3-Fettsäuren gehören.

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WIRKUNGEN

Es gibt zwei Hauptgruppen von essentiellen Fettsäuren: Omega-3-Fette, hierzu gehört α-Linolensäure (ALA), und Omega-6-Fette. Zur letzten Gruppe zählt Linolsäure. Beide sind langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Bei ausreichender Zufuhr kann der Körper üblicherweise ALA aus der Omega-3-Familie zumindest teilweise in die längerkettigen Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) umwandeln. Diese Umwandlung geschieht – sehr langsam – über Desaturase-Enzyme, wobei diese «Katalysatoren unseres Körpers» in vielen Geweben vorkommen.

ALA, DHA und EPA haben verschiedene metabolische Wirkungen. Es ist daher sehr wichtig, dass sie in ausreichenden Mengen aufgenommen werden. Weiters müssen Omega-3- und Omega-6-Fette in richtigem Verhältnis zueinander stehen. Eine exzessive Omega-6-Aufnahme kann gesundheitsschädlich sein. Omega-3-Fette helfen allerdings, diese schädlichen Wirkungen zu verringern. Omega-3-Fette kommen in Kaltwasserfischen und Algen aus nördlichen Meeren vor, da sie einen Kälteschutz darstellen. Warmwasserfische wiederum produzieren mehr Omega-6-Fette. Die meisten pflanzlichen Öle enthalten Omega-6-Fette aber nur sehr wenige Omega-3-Fette. Viele Experten vertreten die Ansicht, dass je höher die Omega-3-Fettaufnahme ist, umso besser sei dies für den Organismus. Bei den meisten Menschen beträgt das Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fetten 20 zu 1. Eine optimale Verteilung wäre aber zumindest 6 zu 1 oder sogar 3 zu 1.

Kulturen, die nur wenig Fisch in ihrer Ernährung haben, zeigen deutlich niedrigere DHA-Spiegel im Gehirn als Bewohner von Küstengebieten. Zusätzlich kommt, dass durch die «bewusste» Ernährung vieler Menschen, die möglichst fettfrei essen, der Anteil an gesättigten Fettsäuren zwar reduziert wird, aber leider auch die Aufnahme von Omega-3-Fetten.

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INDIKATIONEN

Omega-3 sollte eingenommen werden:

Hypertriglyzeridämie: Die Erhöhung der Blutfette ist ein wichtiger Risikofaktor für Atherosklerose, Herz-Kreislauferkrankungen und Schlaganfälle. Besonders wichtig ist eine Behandlung erhöhter Blutfettwerte, wenn zusätzliche Risikofaktoren vorliegen, wie Diabetes oder Bluthochdruck oder bei chronischem Alkoholismus. Die Einnahme von Omega-3 hilft, erhöhte Triglyzeridspiegel abzubauen. Gleichzeitig wird der Gehalt an EPA und DHA erhöht.

Menschen, die ihren Ei-, Fleisch- und Fischkonsum einschränken, wie Vegetarier oder Personen, die nahezu fettfrei essen, oder Personen mit Fischallergie.

Morbus Crohn / Colitis ulcerosa: Bei diesen Erkrankungen handelt es sich um chronische Darmentzündungen, die mit Durchfällen, Blutungen und heftigen Bauchschmerzen einhergehen. Die Lebensqualität der Betroffenen ist meist stark eingeschränkt. Omega-3 hat aufgrund seiner entzündungshemmenden Eigenschaften, was mit der Wirkung auf den Prostaglandinstoffwechsel zusammenhängt, sehr günstige Einflüsse auf den Verlauf und kann die Symptome deutlich lindern. Diese entzündungshemmenden Eigenschaften helfen auch Menschen mit chronischer Polyarthritis.

Desaturase Mangel: Bei manchen Menschen besteht ein angeborener Desaturase Mangel. Ein erworbener Mangel tritt auf bei Stress, Diabetes und Fettleibigkeit, bei übermäßigem Konsum von Zucker und ungesättigten Fettsäuren sowie bei Einnahme von entzündungshemmenden Medikamenten wie Aspirin oder Ibuprofen. Bei Kindern bis zum ersten Lebensjahr ist dieses Enzym ebenfalls noch nicht aktiv.

Menschen, die viel Alkohol trinken: Alkohol schädigt Gehirnzellen, die zum großen Teil aus DHA bestehen. Wird DHA nicht zusätzlich eingenommen, können die geschädigten Zellen nicht ersetzt werden.

Morbus Raynaud: Diese Gefäßerkrankung, bei der es zu Durchblutungsstörungen an den Fingern und Zehen kommt, wird bei kaltem Wetter schlechter und kann sehr schmerzhaft sein. Aufgrund seiner Wirkungen auf die Prostaglandinsynthese macht Omega-3 das Blut «dünner», verbessert die Fließeigenschaften und verhindert auch, dass sich die Gefäße übermäßig zusammenziehen und somit die Blutzufuhr verschlechtert wird.

Menschen, bei denen Zeichen eines DHA-Mangels bestehen: Sehschwäche und Sehstörungen, Lern- und Konzentrationsstörungen, entzündliche Hauterkrankungen wie Ekzeme und Psoriasis, neurologische Störungen wie Depressionen, Morbus Alzheimer, Demenz, Schizophrenie.

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ZUSAMMENSETZUNG

Eine Kapsel enthält 500 mg Omega-3-Komplex (Pharmomega 500 SF®, enthaltend DHA, EPA, D-Alpha-Tocopherol etc.)

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DOSIERUNG

Im Normalfall als Nahrungsergänzung morgens und abends jeweils 1 Kapsel zu den Mahlzeiten mit reichlich Flüssigkeit einnehmen. Bei Mangelerscheinungen muss die Dosis entsprechend erhöht werden.

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NEBENWIRKUNGEN/KONTRAINDIKATIONEN

Da Omega-3 blutverdünnende Eigenschaften hat, kann es vereinzelt zu Nasenbluten kommen. In seltenen Fällen können gastrointestinale Symptome wie Magenverstimmung und Sodbrennen auftreten. In diesen Fällen sollte Omega-3 während der Mahlzeiten eingenommen werden.

Bei Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, schweren Leberschäden und bei eingeschränkter Blutgerinnung ist die Einnahme von Omega-3 nur unter strengster ärztlicher Kontrolle erlaubt. Diese Erkrankungen können auch eine Kontraindikation für Omega-3 darstellen.

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HINWEISE

Generell wird empfohlen, vor der Einnahme einen Spezialisten zu konsultieren. Beim Vorliegen von Krankheiten und bei gleichzeitiger Dauereinnahme von Medikamenten darf Omega-3 nur nach Rücksprache mit einem Arzt angewandt werden. Treten unter Omega-3 Beschwerden auf, sollten Sie einen Arzt aufsuchen und ihn über die Einnahme informieren.

DHA und EPA sind sehr instabile chemische Verbindungen und können auch innerhalb des Körpers geschädigt werden. Um dies zu vermeiden, sollten Sie freie Radikale meiden. Diese werden unter anderem durch Stress ausgelöst und kommen durch Zigarettenrauchen, Autoabgase, Ozone, Alkohol und Umwelttoxine in unseren Körper. Vermeiden Sie auch die übermäßige Aufnahme von gesättigten Fettsäuren in Produkten wie Fleisch, Milchprodukten und Eiern. Nehmen Sie, um Omega-3 zu schützen, Antioxidantien zu sich wie Alpha-Liponsäure, Vitamin C, Ginkgo Biloba und OPC.

Dieses Produkt erhalten Sie in Apotheken oder über die Firma Pharmatrans.

Informationen über Preise und Verpackungsgrössen erhalten Sie hier.

 
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Hersteller:

VitaBasix® by LHP Inc.,
info@vitabasix.com
Änderungen und Irrtum vorbehalten.
Stand Juli 2007

Wichtige Hinweise: Unsere Produkte werden nach GMP (Good Manufacturing Practice) Standard hergestellt. Qualität, Reinheit und Konzentration werden laufend von unabhängigen Testlabors nach FDA (Food and Drug Administration) Richtlinien überprüft. Unsere Produkte sollen als Präventivmaßnahmen bzw. zur Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens verstanden werden. Bei der Verwendung zur Behandlung von Krankheiten empfehlen wir unbedingt die vorherige Konsultation Ihres Arztes.